FRAUENKLINIK AM ENGLISCHEN GARTEN

TRADITION VERBUNDEN MIT MODERNE

Entnahme von Nabelschnurblut

Nabelschnurblut

Regelmäßig finden zu diesem Thema Informationsabende in unserer Klinik statt.

Gerne können Sie sich ab 2018 ohne Anmeldung im Foyer der Klinik ab 18 Uhr umfangreich informieren.

 

17. Oktober 2017, 19.00 Uhr - Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

15. Januar 2018 - Vita34

25. Januar 2018 - eticur

22. Februar 2018 - eticur

26. Februar 2018 - Vita34

19. März 2018 - Vita34

22. März 2018 - eticur

26. April 2018 - eticur

7. Mai 2018 - Vita34

18. Juni 2018 - Vita34

21. Juni 2018 - eticur

 

In den Gefäßen der Nabelschnur zirkulieren körpereigene Stammzellen des jungen Babys in großer Zahl.

 

Zwei externe Unternehmen bieten Ihnen die Entnahme des Nabelschnurblutes direkt nach der Geburt Ihres Kindes an. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten und ist ohne Risiko für Sie oder Ihr Kind.

 

Nach der Entnahme wird das Blut von einem Kurier abgeholt. Schließlich werden die Stammzellen in einem Labor in Deutschland aufbereitet und dort in einen Kälteschlaf versetzt bis sie irgendwann einmal zum Einsatz kommen sollen.

 

Der gesamte Prozess – angefangen bei der Entnahme, bis hin zur Abgabe - unterliegt dem strengen deutschen Arzneimittelgesetz.

 

Sie haben in der Frauenklinik Dr. Geisenhofer GmbH zwei alternative Möglichkeiten.

Wir arbeiten sowohl mit Bayerns größter Nabelschnurblutbank im Universitätsklinikum Erlangen (in Kooperation mit eticur), als auch mit der Nabelschnurblutbank Vita34 (Leipzig) zusammen.

 

Dort wird das Nabelschnurblut aufbereitet und gelagert. Unsere Ärztinnen/Ärzte im Kreißsaal sind in der Entnahme geschult und führen diese laufend durch.

 

1. Die Aufbewahrung der Stammzellen für Ihr Kind (private Aufbewahrung)

 

Medizinische Vorsorge nur für Ihr Kind - mit Einschränkung auch Absicherung für die Geschwister (die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung der genetischen Marker liegt bei hohen 1:4)

  • Bereits heute erfolgreich eingesetzt – Tendenz steigend
  • Option auf die Medizin der Zukunft (“Regenerative Medizin”)
  • Aufbewahrung zeitlich unbegrenzt möglich, d.h. lebenslange Vorsorge
  • Kostenzuschuss von privaten Krankenversicherungen (z.B. Debeka)

ns-2

2. Die Aufbewahrung der Stammzellen für Andere (öffentliche Spende)

  • Weltweit immer häufiger im Einsatz, hauptsächlich bei Leukämien
  • optimale Alternative zu den bekannten Stammzellen aus Knochenmark
  • Die kompletten Kosten (z.B. für Entnahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung, Typisierung, Listung etc.) übernimmt eine gemeinnützige Organisation
  • Konsequenz: Sie geben alle Rechte an den Stammzellen dauerhaft ab
  • •Außerdem keine Rückmeldung über den Einlagerungserfolg
  • Bei Interesse setzen Sie sich bitte ca. 6 Wochen vor der Geburt Ihres Kindes mit der Fa. eticur) in Verbindung, um abzuklären, ob Sie für eine Spende in Frage kommen
  • Die wichtigsten Ausschlusskriterien bei werdenden Müttern, die gegen eine Spende sprechen:
  • Rhesus-Prophylaxe (ein Spezialfall eines verabreichten Blutproduktes)
  • Aufenthalt zwischen 1980 und 1996 in GB für länger als 6 Monate (z.B. als Au-Pair)
  • Piercings im Schleimhautbereich (Mund-, Nase-, Intim-) müssen bis zur 30. SSW entfernt sein
  • Nachgewiesene Hepatitis oder HIV-Infektion
  • Keine Spende vor der 38. SS

Der Ablauf (private Aufbewahrung und öffentliche Spende)

 

Bitte setzen Sie sich in jedem Fall ca. 6 Wochen vor der Geburt Ihres Kindes direkt mit Ihrem bevorzugten Anbieter in Verbindung, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

 

ns-3Im Fall einer privaten Aufbewahrung schließen Sie im Vorfeld einen Vertrag ab, der Ihnen (bzw. Ihrem später volljährigen Kind) uneingeschränkt die Rechte an den eigenen Stammzellen garantiert.

 

Haben Sie sich für die öffentliche Spende entschieden, muss zunächst ihre Spendetauglichkeit festgestellt werden. Dazu ist es erforderlich, dass Sie verschiedene Fragen in einem Anamnesebogen vorab beantworten - genau wie bei der bekannten Knochenmarkspende.

 

Sie bekommen dann in beiden Fällen die Entnahmebox mit einem Kurier nach Hause geschickt. Am Tag der Geburt Ihres Kindes bringen Sie diese Box einfach mit in den Kreißsaal – unser Personal erwartet Sie schon und wird die Entnahme des Nabelschnurblutes routiniert für Sie durchführen.

 

Es folgen der Transport in das Labor, die Aufbereitung und die dauerhafte Lagerung der Stammzellen bei -175 °C.

Bei der Spende wird das Präparat schließlich Patienten auf der ganzen Welt über das Zentrale Knochenmarkspenderegister (ZKRD) angeboten.

 

Bei der privaten Aufbereitung erhalten Sie nach Abschluss der umfangreichen Kontrolluntersuchungen ein Einlagerungszertifikat mit allen erforderlichen medizinischen Angaben.

 

Ein nachträglicher Wechsel z.B. von „Spende“ in „Private Aufbewahrung“ – oder umgekehrt - ist grundsätzlich leider nicht möglich.

 

Links:

www.eticur.de

www.Vita34.de