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Hormontherapie

Wie wirkt die Hormontherapie?

Die Hormontherapie blockiert das durch weibliche Hormone ausgelöste Krebswachstum. Die Therapie hat jedoch nur dann Erfolg, wenn die jeweiligen Tumorzellen überhaupt auf Hormone reagieren. Dazu müssen bestimmte Andockstellen an den Tumorzellen vorhanden sein, sogenannte Hormonrezeptoren.

Bei etwa 40 % der Frauen vor den Wechseljahren und 60 % der Frauen nach den Wechseljahren können im Tumorpräparat solche Andockstellen nachgewiesen werden.

Wie die  sog. Antihormonbehandlung der Frau durchgeführt wird, hängt stark davon ab, ob sich die Frau in den Wechseljahren befindet oder nicht. Nachgewiesen ist jedoch, dass der Therapieerfolg signifikant erhöht ist insbesondere was eine neue Erkrankung betrifft.

Mögliche Nebenwirkungen der Hormontherapie

Im Vergleich zur Chemotherapie treten bei der Hormontherapie verhältnismäßig selten Nebenwirkungen auf. Die Nebenwirkungen hängen hauptsächlich mit dem ausgelösten Hormonmangel zusammen und können sich als Hitzewallungen oder trockene Schleimhäute äußern.