Headerbild 2
Headerbild 2
Headerbild 2
Headerbild 2

Stellungnahme zum Artikel des "Spiegel Online" vom 12. November 2018

Dokumentationsfehler führt zu unzutreffender Schlussfolgerung der Studie. Eine leitlinienkonforme Patientenversorgung wurde zu jeder Zeit erbracht.

Laut einem Artikel des „Spiegel Online“ vom 12. November 2018 hat die Frauenklinik Dr. Geisenhofer bei einem von elf Qualitätskriterien eine „unzureichende Qualität“. Das Kriterium betrifft die Frage, ob bei mindestens 90% der Frühgeburten ein Kinderarzt anwesend war. Dieser Artikel basiert auf einer bundesweiten Erhebung zur Qualität in Krankenhäusern des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Unsere interne Überprüfung hat ergeben, dass es sich um einen Dokumentationsfehler in den übermittelten Datensätzen handelt. Die Auswertung des G-BAs basiert ausschließlich auf der Dokumentation der Fachärzte für Geburtshilfe, in denen fehlerhafterweise die Anwesenheit des Kinderarztes nicht dokumentiert wurde. Zusätzlich erfolgt in unserer Klinik eine weitere Dokumentation sowohl durch die Hebamme als auch den Kinderarzt selbst. Wir haben die beanstandeten Geburten eingehend geprüft und festgestellt, dass nach der Dokumentation der Kinderärzte und der Hebammen in 100% der Fälle ein Kinderarzt zur Geburt anwesend war.

Erfreulicherweise erfolgte die Dokumentation in allen anderen Bereichen fehlerfrei und wir haben überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Besonders hervorzuheben ist der Qualitätsindex 51803 zum kritischen Outcome bei Reifgeborenen. Um den Zustand eines Kindes einschätzen zu können, werden bei diesem Qualitätsindex die zum Zeitpunkt der Geburt zu erhebenden wesentlichen Messwerte wie der Apgar-Index, der pH Wert und der Base Excess in einem Ergebnisparameter kombiniert. Hier haben wir in 2017 als eine der besten Kliniken in München abgeschnitten.